| Berlin-Weissensee | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Stadt- und Filmgeschichte(n)
zwischen Anton und Caligariplatz |
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Rund um den Weissen See entstanden um 1900 gartenstadtartige, moderne Wohnanlagen und machten den Bezirk schnell zu einem beliebten Wohnort. Als Filmproduktionsstätte erlangte Weißensee in der Stummfilmzeit Weltklasse-Niveau. In den legendären Joe May Studios stand Marlene Dietrich erstmals vor der Kamera, Emil Jannings und Lil Dagover drehten hier in ihren großen Stummfilm-Erfolge und hier erblickte das expressionistische "Kabinett des Dr. Caligari" und Fritz Langs "Tiger von Eschnapur" das Licht der Kinoleinwand..
Ein preußische Meile vor Berlin gelegen hat sich Weissensee vor hundert Jahren von einem Gutsbezirk zu einer Kleinstadt entwickelt. Hier gab es den ersten großen Berliner Vergnügungspark, gab es die erste Berliner Trabrennbahn, das erste Berliner Filmzentrum. Geblieben ist das Munizipalviertel von Carl James Bühring und der Park um den Weißen See. Das Stadtrecht hat die Gemeinde nie erhalten. Aber als Stadtbezirk von Großberlin hat hier der berühmte Bruno Taut bunte moderne Wohnhäuser gebaut. Das Berühmteste von Weisensee ist aber der Jüdische Friedhof. Allein dafür lohnt sich der Weg einer preußischen Meile. Zwischen Antonplatz, Munizipalviertel, Park am Weissen See, Dorfkirche, den Bruno Taut Wohnhäusern an der Buschalllee, dem Komponistenviertel und dem Jüdischen Friedhof. |
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