| Berlin- Pankow | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Karlineken, Bolle und
Udo Lindenberg........ |
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nach Pankow reisen wollten alle gern. Ländlich-bescheiden war die Gegend um die beiden Dörfer Pankow und Niederschönhausen, als Friedrich der Große seine Gattin Elisabeth-Christine hierher verbannte. Im 19. Jahrhundert, wurden die Orte zum beliebtesten Ausflugsziel der Berliner, was sich nicht nur in Liedern, wie "Komm Karlineken ...", oder "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" niederschlug, sondern auch in dem Umstand, daß eine der ersten drei Kremser-Linien von 1825 eben Pankow zum Ziel hatten. Der Rundgang beginnt im Dorfkern mit der alten Kirche, der neusachlichen Garbáty-Cigarettenfabrik, dem beeindruckenden Rathaus und dem schmucken Bürgerpark, nahe dem der legendäre Ernst Busch seine letzen Lebensjahre verbrachte.
Im Villenviertel um den Majakowskiring residierte während der ersten zwei Jahrzehnte der DDR die Staatselite in der bürgerlichsten Ecke von Ost-Berlin , natürlich abgeschirmt von der "gewöhnlichen" Bevölkerung. Schloß Niederschönhausen bot damals den repräsentativen Rahmen als Amtssitz für einen kommunistischen Präsidenten wie Wilhelm Pieck. Der Rundgang endet im Panke-Museum, wo sich eine typische Altbauwohnung der Zeit um 1900 mit Mobiliar und Ausstattung erhalten hat. Hier erfährt man weitere "Heimatgeschichten": z.B., daß in Pankow Pionierarbeit der Filmgeschichte geleistet wurde oder daß ein weltweit verbreiteter, vielgeliebter Gebrauchsgegenstand hier erfunden wurde: die Thermoskanne. |
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