Führung zur Geschichte der Berliner Mauer (1961-1989) entlang der Bernauerstraße
Zwischen Prenzlauer Berg, Wedding und Berlin-Mitte ist er auch heute noch - mehr als 20 Jahre nach Mauerfall - erkennbar: der "Mauerstreifen", jene Schneise, auf der sich 28 Jahre der "imperialistische Schutzwall", die Grenzbefestigung der Berliner Mauer befand.
An der "Gedenkstätte Berliner Mauer" in der Bernauer-/ Ecke Ackerstraße ist der letzte komplette Abschnitt des Eisernen Vorhangs erhalten geblieben. Zwischen dem Mauerpark an der Oderberger Straße und dem ehemaligen Kontrollpunkt Invalidenstraße findet man noch vielfältige bauliche Relikte der deutsch-deutschen Grenze. Beispielsweise kleinere Mauerabschnitte und einen der letzten DDR-Wachttürme, anhand derer sich ein Gesamtbild der verschwundenen Grenze wie ein Puzzle zusammensetzten lässt. An vielen Stellen sind jedoch Neubauten entstanden und somit sind die Wunden, die die Mauer Berlin zufügte, nach und nach verheilt. An anderen Stellen, z. B. am Invalidenfriedhof wird aber dauerhaft die Grenzbrache erhalten bleiben und Zeugnis von der schmerzhaften Trennung Berlins ablegen.
Am Ort der 1985 gesprengten Versöhnungskirche findet man heute die "Kapelle der Versöhnung", einen Stampflehmbau. Direkt gegenüber wurde eine Dokumentationsstelle eröffnet, die die Erinnerung an die Mauer-Jahre zwischen 1961 und 1989 wachhalten soll.
Folgen Sie uns auf eine Spurensuche nach den Resten der Berliner Mauer. Wir schildern Ihnen die spektakulärsten Fluchtversuche und bringen Ihnen die Schicksale von Flüchtlingen und Maueropfern nah.