Gedenkstätten und Mahnmale in Berlins Mitte

Treffpunkt:
Vor der Kommandantur - Bertelsmann Niederlassung Unter den Linden 1
Berlin-Mitte
Fahrverbindung:
Bus 100, 148, 200, 248, TXL
Teilnahmegebühr:
€ 10,- / ermäßigt € 8,- * (*Studenten, Schüler, etc.)
Dauer:
2 Stunden
Anmeldung erforderlich
Zeitraum:
April - Oktober 2011
Termine:
Im aktuellen Programm steht diese Führung nur für Gruppen zu Wunschterminen zur Verfügung.
Schinkels Neue Wache Holocaust-Mahnmal Sowjetisches Ehrenmal
Bronzestandbild und Betonstele:
Berliner Denkmalskunst im Wandel der Zeit

Jede Zeit hat ihre Helden, jede Nation ihre geschichtlichen Ruhmes- und Schandtaten. Warum und vor allem wie erinnert man sich an verdiente Helden? Wie würdigt man angemessen historische Großtaten? Wie erinnert man nachfolgende Generationen an die Greueltaten und dunklen Kapitel der eigenen Geschichte?

In der Mitte Berlins gibt es zahlreiche Mahn- und Gedenkorte deutscher Geschichte. Die künstlerische Gestaltung der Gedenkstätten stellte stets eine Herausforderung dar. Die "Topographie des Terrors" mit den Folterkellern der Gestapo, das Holocaust-Mahnmal, das Mahnmahl für die Homosexuellen-Opfer und das Sowjetische Ehrenmal, die sich noch in der Planung befindenden Denkmale für Sinti und Roma, sowie die Orte an denen den politisch Verfolgten und den Euthanasie-Opfer gedacht wird, sie alle zeugen von einem sich ständig verändernden Geschichtsverständnis und stellen die ewige Frage nach der "richtigen Form" des Sich-Erinnerns.

Zwischen dem Standort für das neue Einheitsdenkmal an der Schlossfreiheit, Schinkels Neuer Wache, dem Reiterstandbild Friedrichs des Großen, dem Bücherverbrennungsdenkmal auf dem Bebelplatz, der Topographie des Terrors, dem Holocaust-Mahnmal und der Gedenkstätte für die ermordeten Reichstagsabgeordneten bis hin zum Mauermahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.